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  • Thomas Edtmeier

PULS 24 vs. Strache – Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr sollte sich schämen.


In Anlehnung an Friedrich Schiller hätte man das gestrige PULS 24-Gespräch zwischen Thomas Mohr und HC Strache unter dem Titel „Die Verschwörung des Privatsenders zu Wien – Ein journalistisches Trauerspiel“ übertragen müssen. Niederträchtiger, mieser, einseitiger und abgekarteter ging in Österreich nämlich noch nie ein politisches Interview über die Bühne.

PULS 24-Moderator Thomas Mohr schwingt sich dabei über gut 20 Minuten zum Großinquisitor auf und setzt in staatsanwaltschaftlicher Manier zu einem überheblichen und anmaßenden Verhör der Sonderklasse an. Und besagter Herr Mohr schien in seiner rotzfrechen Art vergessen zu haben, dass er hier nicht nur einen unbescholtenen Bürger vor sich hatte, sondern immerhin auch den ehemaligen Vizekanzler dieser Republik. Von Hass zerfressen zu sein, illegal aus Verschlussakten veröffentlichte Leaks zu verbreiten und linke Auftragsarbeiten anzunehmen, machen naturgemäß keinen guten Journalisten aus.

Geradezu bewundernswert war dabei über den gesamten Sendeverlauf HC Strache, der dieses peinliche, journalistische Trauerspiel souverän und in der Manier eines Staatsmannes meisterte.

Kritischer Journalismus schön und gut. Aber das, was dieser Herr Mohr abgeliefert hat, sollte vom Österreichischen Presserat schnellstens hinsichtlich Ehrenkodex überprüft werden, um derartigen Missständen und Eskapaden im Pressewesen vehement entgegenzuwirken.

An Sie, Herr Mohr: Da in der Staatsanwaltschaft selbst auch Objektivitätsgebot herrscht, kann ich Ihnen, Sie linksbornierter Hetzer, eine diesbezügliche Umschulung nicht empfehlen. Und so bleibt mir nur zu sagen: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr sollte sich schämen!

Edtmeier Ende!


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