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  • Thomas Edtmeier

Bürgermeister-Stichwahl: Historische Chance für Vorchdorf

Am Sonntag, 10. Oktober, geht wie in vielen anderen Orten auch in der nördlichen Almtalgemeinde Vorchdorf eine Bürgermeister-Stichwahl über die Bühne. Doch für den „Markt voller Leben“ ist es mehr als nur ein „08/15“-Urnengang. Es steht vielmehr ein Richtungsentscheid an: Entweder ein Weiterwurschteln unter ÖVP-Mitterlehner oder eine Wende hin zu mehr Bürgernähe, Transparenz und Fairness mit Bürgermeister Albert Sprung.


Fotos: Albert Sprung, Liste Vorchdorf / Johann Mitterlehner, ÖVP Vorchdorf / Salzkammergut


Ich möchte hier von einer einzigartigen - ja historischen - Chance für Vorchdorf und seine Bürger sprechen. Erstmals könnte mit dem Spitzenkandidaten der Liste Vorchdorf ein Bürgermeister ins Amt gewählt werden, der nicht der stärksten Fraktion angehört und so als ein wichtiges überparteiliches Korrektiv fungieren kann.


Was ist die Ausgangslage? Die Mandate im Gemeinderat sind vergeben, ebenso die Sitzverteilung im Gemeindevorstand. Die ÖVP stellt fix den ersten Vizebürgermeister, die FPÖ bekommt mit acht Stimmen Vorsprung auf die Liste Vorchdorf aus der Gemeinderatswahl ebenso fix den zweiten.


Daher geht es am 10. Oktober vor allem darum, zu entscheiden, ob man die ÖVP erneut mit dem Bürgermeisteramt und einer umfassenden Machtfülle ausstattet oder ob man es für klüger hält, als zusätzliche Absicherung gegen Machtmissbrauch und Freunderlwirtschaft durch die Volkspartei eine weitere überparteiliche Kontrollebene einzuziehen - und das wäre mit Albert Sprung als Bürgermeister gewährleistet.


Auf den Punkt gebracht: ÖVP Hans Mitterlehner steht für eine Fortführung des Amtsverständnisses von Gunter Schimpl, das von Bürgerferne, Intransparenz und fragwürdigen Vorgängen geprägt war. Albert Sprung hat hingegen das Potential, den Willen und das Programm, hier den so wichtigen Paradigmenwechsel in der Gemeindepolitik zu vollziehen und Vorchdorf an der Seite der Bürger durch herausfordernde Zeiten in eine gute Zukunft zu führen.


Nun ist Vorchdorf am Wort, und ich bin optimistisch, dass die Wählerinnen und Wähler im „Markt voller Leben“ diese große und wie gesagt historische Chance erkennen - und auch nutzen.


Edtmeier Ende!

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