Kindererziehungszeiten: Nagelprobe für die Regierung bei Mindestpension

15.04.2018

Dem Vernehmen nach wird am kommenden Mittwoch von der Regierung die Anhebung der Mindestpension auf 1.200 Euro beschlossen - also für jene, die 40 Beitragsjahre geleistet haben (1000 Euro für 30 Beitragsjahre). Gut so. Außerdem sollen Sonderpensionsprivilegien im staatlichen und halbstaatlichen Bereich abgeschafft werden. Auch gut so.

 

 

Wir wissen also bereits, wo die Reise hingehen soll. Allerdings wissen wir noch nicht, wie wir dort hinkommen. Dein einerseits ist das Finanzierungskonzept gelinde gesagt noch nicht ausgegoren und andererseits ist ein ganz essentieller Punkt noch nicht geklärt: Nämlich die Anerkennung der Kindererziehungs- und Pflegezeiten. Und an dieser kann und darf kein Weg vorbeiführen, sind es doch schlussendlich in erster Linie Frauen, die von Altersarmut betroffen wären oder sind.

 

Man darf also hoffen, dass sich allen voran Vizekanzler HC Strache an seine Forderung in dieser Causa erinnert: "Die Kindererziehungszeit und Pflegezeiten sollten für die Pension angerechnet werden", sagte Strache unter anderem im Kurier-Gespräch vom 7. September 2017. Man darf also hoffen, dass sich für die großartigen Frauen und Mütter in diesem Land etwas zum Positiven verändert.

 

Wie gesagt, man darf hoffen.

 

Tom Edtmeier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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