Bezirksseniorenheim Vorchdorf: Wenn Kommunikation in die Hose geht.

27.07.2018

Gute Kommunikation und Empathie scheinen in Vorchdorf zu Fremdwörtern zu verkommen. Anders lässt es sich nicht erklären, dass so mit (alten) Menschen umgegangen wird.

 

(Die Kronen Zeitung hat berichtet: Hier geht´s zum Artikel.)

 

 

Nun mag der Abriss samt Neubau aus wirtschaftlichen Gründen durchaus teilweise zu argumentieren sein, es bleiben jedoch einige Fragen offen, die nach einer Antwort schreien:

 

1.) Warum wird dieser Plan B nun urplötzlich und derart frech auf den Tisch geknallt? Es war ja stets davon die Rede, dass der etappenweise Ersatzneubau hinter dem bestehenden Bezirksseniorenheim errichtet wird.

 

2.) Warum wird dieser Schwenk mittels Formbrief und in einer oberflächlichen Infoveranstaltung vollkommen an Betroffenen, Angehörigen und auch Mitarbeitern vorbei kommuniziert?

 

3.) Wo waren die Gemeindevertreter der höheren Chargen (Bürgermeister, Vizebürgermeister, Gemeindevorstände) bei dieser Infoveranstaltung bzw. warum haben sie sich nicht vehementer dafür engagiert, den ursprünglichen Plan durchzusetzen?

 

4.) Warum betreibt Bürgermeister Schimpl nun Kindesweglegung, indem er die Gemeinde aus der Verantwortung nimmt und sagt, "das ist eine Sache des Sozialhilfeverbands"? Ich erinnere hier an eine Aussendung im Vorfeld der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2015, in der er noch den "Ersatzneubau" des Bezirksseniorenheims ankündigt.

 

5.) Warum gibt man den betroffenen Menschen durch eine derart amateurhafte Kommunikation in einer so wesentlichen Frage des persönlichen Lebens das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden? Es wäre doch die Aufgabe, von Gemeindepolitikern, die Menschen im Ort und ihre Anliegen zu vertreten.

 

Doch hier hat man menschlich und vor allem in der Kommunikation versagt. Und all jenen, die sich gerne hinter Ämtern verstecken und an Titeln erfreuen, schreibe ich an dieser Stelle ins Stammbuch: "Nicht das Amt ehrt den Mann, sondern der Mann ehrt das Amt."

 

Zum Leidwesen der Bewohner, der Angehörigen und der Mitarbeiter: Nicht genügend. Setzen. 

 

 

Tom Edtmeier

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