Erneut ALIF-Antisemitismus: Traurige Parallelen zwischen Vorchdorf und Traun

09.03.2019

Wie das Volksblatt am 8. März 2019 berichtete, musste mit dem Bildungsreferenten(!) der ALIF-Jugend Traun, Engin Güngör, erneut ein ALIF-Funktionär Facebook-Hygiene betreiben, weil er auf seinem Profil Ende Februar nicht nur den islamischen Antisemiten Necmettin Erbakan, Mitbegründer der nationalistischen Milli Görüs Bewegung, an seinem achten Todestag als „großen islamischen Vordenker und Gelehrten“ in den Himmel hob, sondern auch mit diversen anderen zutiefst fragwürdigen und antisemitischen (mittlerweile teilweise gelöschten) Postings auffiel: 
 

  • Güngörs Facebook-Profil zierten Fotos und Zitate von Erbakan, der Islamisten-Partei Saadet und einem islamistischen Terrorführer.

  • Neben einem Bild des 1995 ermordeten israelischen Premiers Yitzhak Rabin steht Koran-Sure 43: „Und die Hölle ist wahrlich ihnen allen der verheißene Ort.“

  • Ein Foto vom Treffen eines türkischen Generals mit einem US-Militär ist mit dieser Frage versehen: „Was haben wir mit diesem verräterischen zionistischen Diener zu tun?“

Nicht gelöscht: Die Alif-Jugend würdigt auf Facebook weiter den Antisemiten Erbakan als „großen islamischen Vordenker“.© Screenshot Facebook ALIF

 

Ähnliche Auswüchse ließen sich in der jüngeren Vergangenheit auch bei ALIF-Vorchdorf und hier vor allem bei deren Jugend feststellen. Nach wie vor zieren die Facebook-Chronik der ALIF-Jugend diverse Sujets von Necmettin Erbakan, in denen man "ihrem seligen Lehrer" nach wie vor "in Sehnsucht und Dankbarkeit" verbunden sei.

 

Doch auch einem gewissen Nureddin Yildiz wird da in Vorchdorf online gehuldigt. Jenem Yildiz, der in der Türkei mit seiner Fatwa "Auch sechsjährige Mädchen können heiraten!" bekannt wurde. Jenem Yildiz, der rechtzeitig vor dem internationalen Frauentag 2018 mit einer neuen Skandal-Fatwa Aufsehen erregte. Er formulierte nämlich: "Frauen sollten dankbar sein, wenn sie von ihren Männern verprügelt werden. Allah hat Männern erlaubt, Frauen zu schlagen, um Dampf abzulassen. Wenn du dem Mann nicht erlaubst zu schlagen, sucht er auf andere Weise Erleichterung."

 

Auch nicht gelöscht: Die Alif-Jugend Vorchdorf würdigt mit Nureddin Yildiz auf Facebook weiter einen frauenverachtenden Hafiz (jemand, der den gesamten Koran auswendig kann). © Screenshot Facebook ALIF-Jugend Vorchdorf

 

Tja, und wie ich bereits im Gemeinderat mehrfach formuliert habe: Wir in Vorchdorf machen mit diesen Gesinnungsgenossen gemeinsame Sache. Wir in Vorchdorf hofieren weiterhin eine ALIF, mit einer derart fragwürdigen und mittelalterlichen Geisteshaltung, dass einem schlecht werden könnte. Wir in Vorchdorf forcieren den Bau einer neuen Moschee und lassen die Bürger bei einer so weitreichenden Zukunftsentscheidung nicht mitreden. 

 

Selbst der Trauner SPÖ(!)-Bürgermeister Rudolf Scharinger stellt die Kooperation mit ALIF mittlerweile zu Recht unter den Prüfstand. In Vorchdorf hingegen herrscht nach wie vor lediglich schwarz-rot-grünes Schweigen im Walde. Man wolle sich, so Bürgermeister Schimpl, ja nicht die Bevölkerung spalten lassen.

 

Fairerweise sollte man aber auch erwähnen, dass wir in Vorchdorf jüngst wieder für positive Schlagzeilen sorgen konnten: Berichten doch sogar die OÖ Nachrichten vom 8. März 2019 darüber, dass man - und ich zitiere die Schlagzeile - ein "Neues Fahrzeug für Vorchdorf im Internet gefunden" habe. Na bumm, was für eine außerordentliche Höchstleistung für eine geeinte Bevölkerung.

 

Edtmeier Ende!

 

 

 

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