Warum man in der Steiermark TROTZDEM die FPÖ wählen sollte.

23.11.2019

Schon einmal war die Steiermark Schauplatz eines zum geflügelten Wort gewordenen Bundesparteitags einer am Scheideweg stehenden FPÖ - nämlich Knittelfeld. Am morgigen Wahlsonntag sind zwar nicht die freiheitlichen Delegierten, sondern etwas mehr als 950.000 Steirerinnen und Steirer am Wort, doch auch diesmal befindet sich besagte FPÖ vor einer gewichtigen Entscheidung, die ihre Zukunft in ganz Österreich nachhaltig beeinflussen wird. 

 

 

Ja, es stand schon einmal kräftiger, gefestigter und stolzer da - das dritte Lager. Ja, die Enthüllungen, Skandale, Affären und andere medial massiv hochgespielte Ereignisse der letzten Monate haben ihre sichtbaren Spuren hinterlassen. Ja, auch etwa ein Drittel der FPÖ-Wähler ist (zu Recht) noch irritiert über die Demontage und Abkehr von HC Strache sowie den fragwürdigen Umgang mit seiner Frau Philippa rund um ihren Einzug ins Parlament.

 

Zu welchem Ergebnis diese Zutaten führen, lässt sich am Ergebnis der Nationalratswahl vor zwei Monaten festmachen. 250.000 Freiheitliche sind erst gar nicht wählen gegangen und ein ebenso großer Teil der ehemaligen FPÖ-Wähler ist dem türkisen Windfahnderl Sebastian Kurz auf den Leim gegangen, der noch im Wahlkampf allenthalben die Fortsetzung der erfolgreichen Mitte-Rechts-Politik propagierte. Heute will er davon nichts mehr wissen und lässt viele Menschen vor einer drohenden Regierungsbeteiligung der Grünen erschaudern.

 

Daher gilt es mangels Alternativen und allen derzeit eher suboptimalen Rahmenbedingungen in der Freiheitlichen Partei zum Trotz, das dritte Lager zu stärken. Denn wozu ein weiteres Anwachsen der Grünen führt, lässt sich in seiner gesamten Tragweite nur erahnen - positiv für unser Land ist es aber sicher nicht.

 

Nur eine in der Steiermark mit einem halbwegs positiven Ergebnis ausgestattete FPÖ kann bei den Regierungsverhandlungen noch eine Rolle spielen, sollte sich Sebastian Kurz doch seiner Wahlversprechen entsinnen und einer Koalition mit den grünen Kryptokommunisten abschwören. 

 

Und so sei allen steirischen Sympathisanten einer freiheitlichen Politik ins Stammbuch geschrieben: Geht ins Wahllokal, wählt (trotzdem) die FPÖ und stärkt das dritte Lager. Denn es darf nicht passieren, dass man Blau denkt, Schwarz wählt und dann mit den Grünen aufwacht.

 

Edtmeier Ende!

 

 

 

 

 

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