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  • Thomas Edtmeier

Berlin, wir kommen wieder – Dit is jebongt!

Das vergangene Wochenende in Berlin war ein eindrucksvolles Aufbegehren der Meinungsfreiheit, das eigentlich als Demonstration gegen die überbordenden Corona-Maßnahmen im Zusammenhang mit dem gesellschaftszersetzenden Panikvirus gedacht war. Geworden ist es dann eine Demonstration für das in einer Demokratie als Grundrecht verankerte Demonstrationsrecht an sich.

Und was haben die Systemmedien daraus gemacht: Einen antidemokratischen Angriff und Sturm auf den Reichstag. Einen Aufmarsch von Rechtsradikalen, Nazis, Reichsbürgern, Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern. Ja, vielleicht waren unter den hunderttausenden "normalen" und freien Bürgern auch einige Idioten dabei. Aber ein paar hundert Spinner mindern in keiner Weise den Wert dieser so wichtigen Demonstration.


In der veröffentlichten Meinung waren also entweder alle Nazis oder Rechtsradikale. Oder man macht gleich jene, die einfach nur die Nase voll von diesem ganzen Corona-Wahnsinn haben, dafür verantwortlich, dass sie gemeinsame Sache mit den soeben genannten Nazis oder Rechtsradikalen machen. So etwas nennt man in der heutigen Zeit anscheinend Kontaktschuld. War man früher dafür verantwortlich, was man selbst gedacht, befürwortet, abgelehnt oder getan hat, so scheint man heute schon Verantwortung dafür übernehmen zu müssen, was der Nachbar tut oder auch unterlässt. Geht’s eigentlich noch, ihr Witzfiguren?


Daher bleibe ich dabei: Wir haben nicht laufen gelernt, um heute zu kriechen. Und im Sinne dessen, dass wir mit Sicherheit regelmäßig wiederkommen, schreibe ich Euch Antidemokraten ins Stammbuch: „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten. Dann richtet das Volk. Dann gnade euch Gott.“


Was wir am vergangenen Wochenende also in Berlin gesehen haben, war kein Angriff auf die Demokratie. Es war rein ihre Inanspruchnahme.


Edtmeier Ende!

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