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  • Thomas Edtmeier

Von Koglern, Maurern und dem Heiligenschein der Scheinheiligen


Als Rechte haben wir den Eintritt der Grünen in die aktuelle Regierung ja gefürchtet, wie der Teufel das Weihwasser. Wir haben wirklich geglaubt, dass es Kogler und Koglerin sowie Maurer und Maurerin doch tatsächlich gelänge, den alten und neuen Kanzler, Sebastian Kurz, wenigstens in einem Mindestmaß auf "grünen" Kurs zu bringen. Wir hatten die Angst, dass der heilige Basti mangels Alternativen durchaus weitreichend langjährige Forderungen der Grünen in das Koalitionspapier aufnehmen müsse.

Foto: Manfred Werner - Tsui - CC 3.0 / Fotomontage www.almtal-werbung.at

Doch unsere Ängste und Vorbehalte haben sich als unberechtigt erwiesen. Vielmehr können wir Rechte heute den größten politischen Bauchfleck der Österreichischen Geschichte mit einer Haltungsnote von 10.0 bewerten. Noch nie wurde eine Partei im Zuge eines Koalitionspokers dergestalt über das Tapet gezogen, wie jüngst die Grünen.

Der Moment nämlich, wenn die Grünen im Nationalrat dem Regierungsprogramm folgend von ihnen bisher verteufelte Themen wie das ausgeweitete Kopftuchverbot oder die Ausreisezentren beschließen müssen, ist schlichtweg unbezahlbar. Nicht einmal vom Migrationspakt oder vom Verbot des Breitbandherbizids Glyphosat konnte man den eigentlich ohnehin alleine regierenden "Koalitionspartner" überzeugen.

Punktum: Die rudimentären Ministerien für die Grünen und Grüninnen sind Makulatur. Der wichtigste grüne Beitrag zu den 300 Seiten Regierungsprogramm ist einzig und allein die Unterschrift Werner Koglers, der damit seine Partei und deren Ideologie aufs Schändlichste verraten hat. Aber wie heißt es so schön: Der Trog ändert sich nicht, nur die Sau, die aus ihm frisst. Und wenn es beim "Schachtlwirt" ist.

Das einzige aber, was diese Unkoalition zwischen einer machterhaltenden ÖVP und dem grünen Windfahnderl noch kurzfristig zusammenhält ist eines: Die Verhinderung des dritten Lagers.

Doch schon bald wird sich zeigen, dass diese Regierung weder Konstruktives im Sinne unseres Landes zusammen bringen wird, noch die Österreicherinnen und Österreicher mit diesem politischen Wahnsinnsexperiment glücklich sind. Und Sigi Maurer wird dies wieder mit ihrem Mittelfinger kommentieren.

Der grüne Heiligenschein der Scheinheiligen wird also rasch an Glanz verlieren und dabei die Türkisen noch blasser aussehen lassen. Wir Rechte dürfen also schon bald wieder hoffen!

Edtmeier Ende!


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