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  • Thomas Edtmeier

Geschlechterinklusive Sprache: Wahnwitz und Unbegreiflichkeit werden Programm

Sehr geehrte Lesende,


wir dürfen nunmehr alle Leser*innen darüber informieren, dass durch den*die zuständige*n Abteilungsleiter*in angeordnet wurde, vermehrt auf „Geschlechterinklusive Sprache“ zu achten.


Geschlechterinklusive Kommunikation ist Ausdruck einer wertschätzenden Kultur des Miteinander, des Respekts füreinander und verhindert Ausgrenzung. Das bisher verwendete Binnen-I (z.B. MitarbeiterInnen) bzw. die Paarformen (z.B. Mitarbeiterin und Mitarbeiter) werden künftig durch den Gender-Stern (*) abgelöst. Alle Geschlechteridentitäten (nicht nur binär¹) sind im sogenannten Asterisk, (Mitarbeiter*in, Mitarbeiter*innen) inkludiert, ersichtlich und erkennbar. Damit wird dem gesetzlich festgelegten dritten Geschlechtseintrag „divers“ sprachlich entsprochen.


Mit freundlichen Grüßen,


der*die Autor*in dieser Zeilen



Gender-Leitfaden: Magistrat Linz gegen Grußformeln mit „Herr“ und „Frau“


Falls Sie, geschätzter Leser, nun der Annahme sind, dass auch wir vollkommen dem Gender-Gaga verfallen sind, so kann ich Sie beruhigen. Es handelt sich beim obigen Text lediglich um ein Zitat und einige fiktive Zeilen, die nach den nun geltenden Vorgaben der „Geschlechterinklusiven Sprache“ verfasst wurden, wie sie beispielsweise kürzlich der Magistrat der Landeshauptstadt Linz veröffentlicht hat.


Abgrundtiefer Hass auf Deutsche Sprache?


Dieses Pamphlet, das Sie hier gerne im Original herunterladen können, liest sich in seiner Gesamtheit eigentlich wie ein schlechter Scherz, der wohl aus der Feder von unterbeschäftigten weltfremden Menschen mit einem abgrundtiefen Hass auf die Deutsche Sprache und alles, was nur irgendwie mit Natur und Naturgegebenheit zusammenhängt, stammen muss. Anders lässt sich nicht erklären, wenn uns hier beispielsweise auch vermittelt wird, dass „ein männlicher bzw. weiblicher Vorname kein eindeutiger Hinweis auf ein Geschlecht“ mehr sei und man Personen stets im Vorfeld fragen möge, „wie sie angesprochen werden möchten“.


Gendern als Angriff auf unsere Kultur


Jedenfalls verschmelzen hier Wahnwitz und Unbegreiflichkeit zu einem Programm, das nicht nur unser gepflegtes „Deutsch“ nachhaltig verhunzt, sondern wieder einmal die große Mehrheit unserer Gesellschaft unter Kuratel einer verschwindend geringen Minderheit stellt. Diese ganze „Genderei“ ist somit nicht nur ein Kampf gegen unsere Sprache, sondern ein Angriff auf unsere gesamte Kultur.


Und da der – laut gutmenschlicher Obrigkeit – nun zu verwendende Gender-Stern „Asterisk“ ja ohnehin eine frappante Namensähnlichkeit mit einem gallischen Comic-Helden aufweist, können wir diese ganze Angelegenheit wohl in Anlehnung an eines seiner Zitate zusammenfassen: „Die spinnen, die Genderer!“


Edtmeier Ende!


Dieser Kommentar erschien am 21. März 2022 auch auf info-direkt.eu.

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