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  • Thomas Edtmeier

Vorverurteilende Islam-Hetze?

Erst vor wenigen Tagen hat ein Mitbürger meiner Heimatgemeinde meinen langjährigen Kampf gegen den mehr und mehr um sich greifenden Islamismus als „vorverurteilende Islam-Hetze“ bezeichnet. Da stellt sich schon die Frage, in welcher Welt dieser Mensch lebt, wenn er mein Ringen gegen derartige Strömungen eher kritisiert, als die direkt daraus resultierenden jüngsten und gesellschaftszersetzenden Ereignisse in Paris, Nizza, Berlin – oder gestern Abend in Wien.


Foto: Screenshot Video


Und so ist heute also wieder einmal ein Tag, an dem sich viele in ausschweifender Betroffenheitsrhetorik üben, Trauerkränze niederlegen, blumige Beileidsbekundungen von sich geben und islamophile Relativierungserklärungen absondern. Doch genau diese leere Phrasendrescherei ist die am denkbar wenigsten geeignete Antwort auf das wahre Problem. Sie ist vielmehr beißender Zynismus gegenüber den Opfern und ihren trauernden Hinterbliebenen. Denn: Der Islamismus hat schlichtweg mit dem Islam zu tun. Letzterer ist es nämlich, der diesen dramatischen Auswüchsen nun einmal fruchtbaren Nährboden bietet und auf dessen unaufgeklärter und gewaltbereiter Ideologie die genannten Ereignisse basieren.


Doch damit nicht genug, stellt sich am heutigen Morgen nach dem dramatischen islamistischen Terroranschlag von Wien mit mindestens vier Todesopfern seine Eminenz, Kardinal Schönborn, doch glatt vor die Kamera und schwafelt in seiner mittlerweile höchst senilen Art und Weise von „Toleranz, Verständnis und Rücksichtnahme“ als Reaktion auf dieses feige Attentat.


Ich hingegen sage: Die einzig mögliche Antwort ist ein knallhartes und kompromissloses Vorgehen gegen extremistische Gefährder, IS-Rückkehrer, Hinterhofmoscheen, islamistische Vereinigungen und andere gewaltbereite Wirrköpfe, die tatsächlich glauben, uns ihre Ideologie aufzwingen oder an unserer freien Lebensweise und demokratischen Gesellschaft auch nur im Ansatz rütteln zu können.


Im Zuge der Nachwehen des Pariser Bataclan-Attentats im Jahre 2015 formulierte ein Journalist, der bei diesem Terror-Anschlag seine Frau verloren hat, in Richtung der Islamisten wie folgt: „Meinen Hass werdet Ihr nicht bekommen!“


Ein Satz, den ich im Gegensatz zu meinem Mitbürger mit der rosaroten Brille mit Sicherheit nicht unterschreiben kann.


Edtmeier Ende!

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