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  • AutorenbildThomas Edtmeier

FPÖ: Vom Hort der Freiheitlichen Familie zum Intrigantenstadl

Die nachhaltige Selbstdemontage der Freiheitlichen Partei ist mit dem Rücktritt Norbert Hofers um ein Kapitel reicher. Seit dem Rückzug HC Straches als Bundesparteiobmann, der die Partei erfolgreich über eineinhalb Jahrzehnte als geeinten Hort der Freiheitlichen Familie geführt hat, ging es diesbezüglich eigentlich nur noch bergab. Grabenkämpfe kamen mehr und mehr ans Tageslicht, das Nachtreten gegen den früheren Parteichef wurde in gewissen Parteikreisen zum Volkssport und einige, die ihre Position in der FPÖ einzig und allein HC Strache und seinen Wahlerfolgen zu verdanken haben, entpuppten sich als egoistische und undankbare Karrieristen.


Foto: www.facebook.com/fpoe / Bearbeitet von www.edtmeier.at

Dass ein zugegebenermaßen höchst eloquenter, aber in gleichem Maße aggressiver und angriffiger Herbert Kickl diese Gräben wieder zuschütten, die Partei einen und wieder in Regierungsverantwortung führen kann, ist höchst unwahrscheinlich. Mit dem bisherigen Klubobmann zementiert sich die FPÖ jedenfalls eher in ihrer Rolle als Partei der Totalopposition ein.

Aber auch die internen Querelen sind nach wie vor omnipräsent. Stichwort Haimbuchner gegen Kickl. Das ist politische Brutalität und birgt weiteren Zündstoff. Denn gemessen an seinen jüngsten Aussagen kann sich Haimbuchner als stellvertretender Bundesparteichef gar nicht mehr offener und klarer gegen seinen wohl zukünftigen Chef Kickl stellen.

Abgesehen davon, dass sich Kickl laut eigenen Aussagen niemals in der Rolle des Parteichefs sehen wollte, ist fraglich, ob er überhaupt das Zeug zur Nummer 1 hat. Sowohl in der Außen- als auch in der Innenwirkung bleibt vom Hort der Freiheitlichen Familie derzeit leider nur ein trauriger Intrigantenstadl übrig, in dem sich einige einschlägige Protagonisten nun in Position bringen und ihre politisch-karrieristische Chance wittern. Zusammenfassend muss man sagen: Das wäre unter HC Strache undenkbar gewesen.

Edtmeier Ende!

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2 Comments


Ludwig Puncochar
Ludwig Puncochar
Jun 04, 2021

Der Kickl hat schon Karriere in der FPÖ gemacht, als Strache noch "Paintball" gespielt hat, also sollte lieber der HC aufhören zu behaupten, er hat dem Kickl die Karriere ermöglicht!

Ohne Kickl hätte der HC nicht einmal eine gute Rede halten können, diese hat ihm (wie vorher dem Jörg) der Kickk geschrieben!

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Florian Dunkelberger
Florian Dunkelberger
Jun 04, 2021

Hahaha was fürn Bullshit

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